Leserbriefe

Deutschland kann es auch alleine

18.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Hiemer, Neckartailfingen. Zum Kommentar „Psst!“ vom 15. Januar. Jetzt muss Schluss sein mit dem EU-Wahnsinn. Ein Portugiese (Barroso) torpediert deutsche Export-Erfolge und will, dass wir uns hier gefälligst zurückzuhalten haben. Ein Italiener (Draghi) vernichtet mit seiner EZB-Zinspolitik unsere Sparguthaben und Altersvorsorgen, damit sich die Schuldenstaaten billig refinanzieren können. Wir haben also nicht nur Rettungsschirme aufgespannt, sondern zahlen de facto bereits kräftig an diese Länder. Jetzt ist aber das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht worden. Ein Ungar (Andor) besteht darauf, dass Zuwanderern aus Osteuropa Hartz IV und Kindergeld, selbst für nicht in Deutschland lebenden Nachwuchs, gezahlt werden soll.

Horst Seehofer und die CSU „erdreisten“ sich, dieses Problem beim Namen zu nennen und linke und populistische Grüne-Politiker heulen natürlich sofort empört auf.

Ich empfehle jedem dieser Gutmenschen, doch jeweils ein bis zwei dieser Einwanderer oder auch Asylanten aus aller Welt bei sich zu Hause aufzunehmen. Aber da ist es mit dem Gutmenschentum wohl schon vorbei, denn die Versorgung dieser Menschen soll doch mal schön die arbeitende Bevölkerung übernehmen.

Man kann auch das Gefasel nicht mehr hören, wonach es Deutschland nur dank der EU so gut gehen würde. Dass dem so ist, müsste erst mal bewiesen werden. Es gibt nämlich genug Wirtschaftsprofessoren, die da ganz anderer Meinung sind. Und das sind gewiss keine Dummen.

Der kleinen Schweiz wurde vor zwölf Jahren bei Einführung des Euro der Exitus vorhergesagt. Mit Ausnahme ein paar kleinerer Währungsprobleme passierte dort aber bisher nichts. Im Gegenteil, die von der EU umzingelten Eidgenossen sind weiterhin putzmunter. In Anlehnung an Wilfried Scharnagls Buch „Bayern kann es auch alleine“ (recht hat er) behaupte ich, Deutschland kann es auch alleine und zwar besser.

Wem die Bevormundung aus Brüssel zuwider ist, bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als AfD zu wählen. Wenn nicht alles täuscht, wird diese Partei, die natürlich auch gleich in die rechte Ecke verfrachtet wird, bei den Europawahlen ein zweistelliges Ergebnis erreichen. Anfügen möchte ich noch, dass Rainer Wehaus mit seinem Kommentar in allen Belangen recht hat. Alle, die regulär bei uns arbeiten wollen, sind hier willkommen, daran sollte es keine Zweifel geben.

Leserbriefe

Die Gutmenschen und die Bundesregierung

Günther Ackermann, Wendlingen. Die Reisewarnung für Gambia wurde vom Auswärtigen Amt am 21. Januar 2017 aufgehoben. Seit der neugewählte Staatspräsident Adamo Barrow Ende Januar 2017 sein Amt übernommen hat, „hat sich die Lage und das tägliche Leben in Gambia normalisiert“, schreibt das…

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