Leserbriefe

Der Schuss könnte nach hinten losgehen

15.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stefan Sperl, Nürtingen. Wo sind die Graus und Bergs? Warum treten sie nicht an? Ist unsere Stadt so unattraktiv? Wieso ist keine der Gemeinderatsfraktionen in der Lage, einen qualifizierten Bewerber zu suchen und zu finden? Es wäre mehr als wünschenswert gewesen, wenn es Wahl-Alternativen zum jetzigen Amtsinhaber gegeben hätte. Eine „vergleichbare“ Alternative gibt es jedoch nicht! Um eine Stadt wie Nürtingen mit 40 000 Einwohnern und dementsprechendem Etat führen zu können, muss man sich zwingend in der Kommunalpolitik bestens auskennen. Wie führt man einen Gemeinderat zu mehrheitlichen Ergebnissen? Wie sind die (schnellsten) Verbindungen zu Kreis und Land? Welche Fördertöpfe können in Anspruch genommen werden? Wie führt man eine Verwaltung? Keiner der Herausforderer könnte hier nur annähernd den Beweis antreten, dass er dazu in der Lage ist. Es darf hier hinsichtlich der Führung unserer Stadt keine Experimente geben. Möchte ein Teil der Bürger(initiative) bewusst einen schwachen OB für die nächsten acht Jahre in Kauf nehmen, um die eigenen Interessen unter dem Deckmantel der Bürgerbeteiligung besser durchsetzen zu können? Der Schuss könnte schnell nach hinten losgehen.

Leserbriefe

Die Herren machen sich selber lächerlich

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zu den Leserbriefen „Die Asylpolitik ist aus dem Ruder gelaufen“ und „Spott und Hohn statt Argumente?“ vom 21. Februar. Ich möchte dieser Aussage zustimmen. Denn das „Ruder“ bestand lange darin, den Menschen jegliche Integration zu verwehren. Ihnen wurde sogar…

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