Leserbriefe

Der Respekt gilt auch Eltern und Großeltern

03.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karl-Josef Wirth, Altdorf. Zum Leserbrief „Mehr Respekt vor Verschiedenartigkeit“ vom 25. Oktober. Frau Pfuderer fordert mehr Respekt. Fordert sie auch den Respekt für Eltern und Großeltern, die sich berechtigte Sorgen machen um das Wohl ihrer Kinder und Enkel und der 192 000 Unterzeichner, die die Dinge anders sehen? Wohl eher nicht. Laut Focus (Ausgabe 44/14) haben dreimal so viele Menschen unterzeichnet wie die Partei von Frau Pfuderer (die Grünen) Mitglieder hat im ganzen Bundesgebiet. Frau Pfuderer führt nur die LSBTTIQ Menschen (die Abkürzung steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und sonst abweichende Menschen) auf. Es ist aber wohl das gute Recht, dass Eltern und Großeltern und wahrscheinlich auch die Kinder und Jugendlichen – die führt sie übrigens auch nicht auf – eine andere Meinung vertreten als die LSBTTIQ. Da, wo Kinder und Enkel vorhanden sind, sollte das Stimmrecht sein. Und die Erziehung der Kinder ist allemal bei den Eltern und Großeltern besser aufgehoben als bei LSBTTIQ, um bei Frau Pfuderers Terminologie zu bleiben.

Und Demonstrationen nur, wenn es ins Konzept passt? Etwa beim Bahnhof Stuttgart. Da wird natürlich das Demonstrationsrecht nicht in Frage gestellt. Selbst nach dem Volksentscheid nicht. Nur wenn es gegen die Interessen von Frau Pfuderer geht. Da sind die NEGLKKEG natürlich gleich rechts und waren sowieso viel weniger als angegeben. Normale, Eltern, Großeltern, Lehrer, Kinder, Katholische, Evangelische, Glaubende, diese Menschen stehen für NEGLKKEG und verbergen sich nicht dahinter.

Dazu eine kleine Parabel aus dem Tierreich: Es sprach das Känguru zum Gnu, ich bin doch genau wie du. Das Gnu sagt, dass kann ich nicht verstehen, kannst du bei mir einen Beutel sehen? Und gehst du wie bei allen Tieren auf den Hufen, allen vieren? Du hüpfst doch nur auf deinen Hinterbeinen und willst genau wie ich da sein. Ich frage dich, was bist denn Du, auf jeden Fall niemals ein Gnu. Drum seh es endlich ein, Du kannst nicht gleich und anders sein.

Leserbriefe

Expertenwissen oder Menschenverstand?

Rudolf Pfaff, Wendlingen. Zum Artikel „Eidechsenexperte hält Umsiedlung für schwierig“ vom 11. August. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – die umgesiedelten Eidechsen sind nach einem Jahr verschwunden. Diese undankbaren Wesen verschmähen offenbar die vom BUND für sie eigens…

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