Leserbriefe

Der Oberförster und das Forsthaus

04.03.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fritz Immel, Neckartailfingen. Zum Artikel „Luxus-Forsthaus für 611 000 Euro“, vom 24. Februar. 611 000 Euro für eine Forsthütte, da staunt man nicht schlecht. Wenn der Steuerzahler für eine halbe Million zu wenig Steuern zahlt, hat er gleich einen Strafprozess am Hals. Aber wenn der Oberförster eine halbe Million aus dem Fenster wirft, dann verspricht der Minister in Zukunft die Ausgaben besser zu kontrollieren. Das ist ja wie zu Kaisers Zeiten, die Obrigkeit lebt im Luxus und verschwendet Geld noch und noch, aber wenn der Untertan seinen Verpflichtungen nicht nach kommt, wird er gleich zur Rechenschaft gezogen und bestraft.

Wie viel Demokratie haben wir eigentlich noch? Die Parteivorsitzenden bestimmen wer Präsident wird. Das Fernsehen berichtet wohlwollend über die staatstragenden Parteien, von der Opposition hört man nur die Personalquerelen, niemand weiß, was die anders oder besser machen wollen. Entsprechend fallen die Wahlergebnisse aus. Wer die Entwicklung aufmerksam verfolgt, wird erkennen, das ohne eine starke Opposition die Demokratie verschwindet und der Obrigkeitsstaat zurückkehrt.

Leserbriefe

Gar kein großartiges Bahnprojekt

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Nach Wandas Taufe beginnt die Arbeit“, vom 7. Oktober. Mit großer Begeisterung der regionalen Prominenz wurden am Albvorlandtunnel die Bohrmaschinen getauft. Die Wendlinger Geistlichkeit beider großen Konfessionen hat sich für diesen Missbrauch…

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