Leserbriefe

Der Müll und die Bürger

23.09.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Wolfgang Bone, Lenningen. Als ehemaliger Nürtinger Bürger komme ich auch jetzt noch sehr oft in diese Stadt. Den „Saubermännern“ vom Bauhof gilt ein großes Lob. Aber ich frage mich, warum es überhaupt notwendig ist, dass ständig der Müll anderer Menschen weggeräumt werden muss. Weshalb gibt es Bürger in der Stadt und vielleicht auch Besucher, die ihre Abfälle auf die Straße werfen? An einer schönen sauberen Stadt ist ihnen wohl nicht gelegen.

Ein Bekannter erzählte mir von seinem Besuch in Bangkok. Dort ist es bei Strafe verboten, irgendetwas auf die Straße zu werfen. Sogar die Asche einer Zigarette darf nicht auf die Straße kommen, dafür gibt es extra kleine Dosen zu kaufen. Wer erwischt wird, zahlt sofort eine Ordnungsgebühr. Das wird im Computer vermerkt und im Wiederholungsfall ist die Ordnungsgebühr entsprechend höher und wenn das nichts nutzt, gibt es einige Tage Gefängnis.

Ob ich Müll auf die Straße werfe oder nicht, ist eine Frage der Kinderstube. Besonders Bushaltestellen sind oft übersät mit Zigarettenkippen. Wenn jeder Bürger an einer schönen sauberen Stadt interessiert wäre, müssten die Saubermänner des Bauhofes nur Abfalleimer und Papierkörbe leeren und keinen Müll aufsammeln.

Leserbriefe

Abstrakte Argumente von de Maizière

Christoph Traube, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Kauder will notfalls Verfassung ändern“ vom 5. Januar. Unser Bundestagsabgeordneter, Michael Hennrich, kritisiert demnach, dass von den Kritikern des Bundesinnenministers keiner sage, was die Vorteile der jetzigen Regelungen seien. Das erstaunt…

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