Leserbriefe

Der Gesetzgeber muss gegen GEMA vorgehen

17.02.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Frickenhausen-Tischardt. Zum Artikel „Die Reichen werden immer reicher . . .“ vom 12. Februar.

Der Artikel zeigt, wie eine rechtmäßige Institution, von ihrem Mandat abkommend, wegen einer maßlosen Habgier einem Land großen kulturellen Schaden zufügt. Man sollte sich fragen, welche Aufgaben muss die „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“, kurz GEMA, erfüllen? Entspricht die entstellte Handhabung der Musikerrechte den Richtlinien des Kultusministeriums? Kann unsere Regierung stolz auf eine Institution sein, die in ihrem Geschäftsbericht 2009 für „Anwendungen“ (also Eigenbedarf) über 128 Millionen Euro angibt, wo es in Deutschland kaum Stiftungen für Jungmusiker gibt und die Anschaffung von Instrumenten für Musikschulen praktisch in privaten Händen steht?

Da meines Erachtens nur der Gesetzgeber diesem Übel beikommen kann, sollten wir Bürger uns in den nächsten Wahlen umgucken, welche Partei es fertigbringt, etwas für die Kultur zu tun.

Leserbriefe

Sorgen um die Zukunft der Bundesrepublik

Dieter Hiemer, Neckartailfingen. Zu den Leserbriefen „Abschiebungen strenger handhaben“ und „Beziehungen und Mord“ vom 3. Januar. Gegensätzlicher können zwei Lesermeinungen zum selben Thema nicht ausfallen. Während „Abschiebung strenger handhaben“ sachlich gehalten ist, kommt „Beziehungen und…

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