Leserbriefe

Der deutsche Sparer und die Eurorettung

07.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Herbst, Nürtingen. Langsam nimmt die Diskussion über die abenteuerliche Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung im Wahlkampf doch noch Fahrt auf. Dazu beigetragen haben die vorsichtigen Andeutungen des Finanzministers über weitere Rettungsmilliarden für Griechenland nach der Wahl.

Athen wird auch diesen Kredit ebenso wenig zurückzahlen können wie die früheren. Das bedeutet, die Geldverleiher, und das sind indirekt auch die deutschen Sparer und Steuerzahler, sind ihre Gelder los. Dazu kommen die negativen Realzinsen, die möglichen Haftungsfälle für ausländische Pleitebanken, die anteiligen Kosten der beschlossenen Rettungsschirme und die Risiken aus den Target-2-Salden. All das zusammen wird dazu führen, dass der deutsche Sparer und Steuerzahler den größten Teil der Zeche zahlen wird.

Wer sich genauer darüber informieren will, dem seien zwei aktuelle Bücher empfohlen, und zwar einmal von Professor Dr. Walter Krämer „Kalte Enteignung, wie die Euro-Rettung uns um Wohlstand und Rente bringt“ und zum anderen von Professor Dr. Hans-Olaf Henkel „Die Euro-Lügner, unsinnige Rettungspakete, vertuschte Risiken – so werden wir getäuscht“. In diesen Büchern werden Alternativen zur sogenannten alternativlosen Euro-Rettung der etablierten Parteien aufgezeigt.

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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