Leserbriefe

Der Ausbau der Straße

22.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Kohlberg. Zum Artikel „Harte Zeiten für die Hardter“ vom 18. Juli. Ich kenne diese Straße seit über 30 Jahren mit dem Bus, Auto, Motorrad und Fahrrad. Es ist höchste Zeit, dass sie endlich saniert wird und straßenbautechnisch hört sich alles gut an. Aber ich fürchte, dass es weiterhin die Horrorstrecke für Bergauf-Radfahrer, vor allem in der Rushhour, bleiben wird. Und auch die der Busfahrer, die hoffen, bloß nicht hinter einem der wenigen Radfahrer morgens zwischen 7 und 8 Uhr „hängenzubleiben“ und auf den Fahrplan vier bis fünf Minuten zu verlieren. Stattdessen bleibt ein Gehweg, der kaum benötigt wird. Frau Städele will diesen Gehweg für Radfahrer erhalten, doch das ist ein noch weitaus gefährlicheres Unterfangen. Radfahren ist hier nicht nur verboten, sondern schlichtweg Wahnsinn. Bergauf, also linksseitig, landet man bei einem kleinen Schlenker direkt auf der Fahrbahn im Gegenverkehr und wird zudem noch mit einigen illegalen Bergab-Radfahrern konfrontiert, die es vorziehen, auf diesem schmalen Handtuch ihr Leben zu riskieren, anstatt legal auf der Fahrbahn fast genauso schnell wie Kfz zu Tal zu fahren.

Aber bergauf haben die korrekt fahrenden Pedalritter auf der Fahrbahn ein ernsthaftes Problem. Ich komme morgens so gut wie nie ohne einen gefährlichen Konflikt dort hoch, obwohl ich mit gut 15 Stundenkilometern sicherlich nicht langsam fahre. Es ist enorm gefährlich, was einerseits an der Strecke liegt, andererseits am Egoismus und der Intoleranz einiger weniger Kfz-Fahrer, die unbedingt im Höchsttempo blind um die Kurven rasen möchten. Zum Beispiel jener Lkw-Fahrer, der nach der Hälfte des Überholens wieder „zumachte“, sodass ich mich im Graben wiederfand.

Es muss möglich sein, die Gehwegbreite auf ein Mindestmaß (für Kinderwagen) zu verringern und diese der Bergauf-Seite zuzuschlagen (also asymmetrische Fahrbahn). Auch sonst muss um die Zentimeter gekämpft werden, sie können Leben retten. Dieses zu gefährden zugunsten eines Weges, der kaum benutzt wird (Fußgänger können durchaus Bus fahren), ist unerträglich. Und auch sonst sollte man sich mal fragen, warum kaum ein Wolfschlugener Schüler mit dem Rad nach Nürtingen fährt. So bekommen wir das Thema Verkehr und CO2 nicht in den Griff.

Leserbriefe

Hochwasserschutz in Neckartailfingen

Sebastian Kurz, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mit höheren Einnahmen Schulden getilgt“ vom 4. Oktober. Dem Artikel habe ich entnommen, dass der Gemeinderat zum wiederholten Mal den mangelnden Hochwasserschutz in der Gemeinde Neckartailfingen kritisiert und die Verwaltung zum Handeln aufgefordert…

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