Leserbriefe

Der Abriss scheint nicht mehr abwendbar

21.02.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Horst Matt, Wendlingen. Zum Artikel „Neubau anstelle eines Umbaus“ vom 2. Februar. Das Ungeheuerliche scheint nicht mehr abwendbar, die Johanneskirche in Wendlingen soll nach dem neuen Beschluss des Kirchengemeinderats vom 30. Januar nun doch abgerissen werden. Die Hälfte des Kirchengemeinderats war den Argumenten zum Erhalt der Kirche zugänglich, die andere Hälfte stimmte für den Abriss. Dadurch gaben die drei Stimmen der Pfarrer, die Kirche und Gemeinde erhalten und fördern sollten, den Ausschlag zum Abstimmungsergebnis. Sie sind am Erhalt der Johanneskirche nicht interessiert, da sie nach ihrer Amtszeit in Wendlingen sich eine andere Amtsstelle suchen, wo sie der dortigen Gemeinde dienstbar sein werden, wie hier in Wendlingen, wo eine tiefe Spaltung zwischen zwei Ortsteilen zurück bleibt, die auch in Jahrzehnten noch spürbar sein wird.

Unsere Kirchengemeinderäte allerdings bleiben am Ort und müssen ihren Mitbürgern täglich in die Augen sehen angesichts ihrer Entscheidung für die Vernichtung eines Gotteshauses – und dies bis an ihr Lebensende. Neid, Karrierestreben und Obrigkeitsdenken, Borniertheit und Überheblichkeit, vor allem auch Geldgier und Missachtung des Willens der Kirchengemeinde, und dies alles unter Christenmenschen, hat zu diesem Beschluss geführt, der die Menschen hier im Ort und weit darüber hinaus in ungläubiges Entsetzen stürzt. Damit beantwortet sich die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört von ganz alleine, wenn immer mehr Moscheen mit großem Engagement gebaut und gleichzeitig Kirchen abgerissen werden, wozu unsere Pfarrer in Wendlingen Vorschub leisten. Jedem sozialen, kirchlichen Vorhaben würde man gutes Gelingen, viel Erfolg und Gottes Segen wünschen, in diesem Fall sind starke Zweifel berechtigt, ob dieses Vorhaben im Sinne unseres Glaubens ist und mit Gottes Willen geschieht – meiner Meinung nach nicht. Meine langjährige Verbindung zur Kirchengemeinde ist jedenfalls gründlichst gestört.

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