Leserbriefe

Den Handlungsbedarf ernst genommen

08.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Kreuzhof, Bempflingen. Zum Artikel „Jeder Sechste bricht sein Studium ab“, vom 3. Juni. Es ist sicherlich nicht sehr erfreulich, wenn jeder sechste Studienanfänger abbricht. Möglicherweise ist die Arbeitsweltferne der allgemeinbildenden Schulen eine der Ursachen, dass falsche Entscheidungen bei Berufs- und Studienwahl getroffen werden. Sicher spielen auch persönliche Fehleinschätzungen eine Rolle. Insgesamt aber ist eine erfreuliche Entwicklung eingetreten. So stellt der HIS (Hochschul-Informations-System) Projektbericht 2008 in seinem Resümee fest, “. . . dass die Anzahl der Studienabbrecher in den Bachelor-Studiengängen der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften an den Fachhochschulen überdurchschnittlich hoch ausfällt. Insgesamt beträgt die Quote des Studienabbruchs im Bachelor-Studium an den Universitäten 25 Prozent und an den Fachhochschulen 39 Prozent. Die hohen Abbruchraten können dabei nicht dazu dienen, das Konzept der neuen Studienstrukturen oder sogar den gesamten Bologna-Prozess in Frage zu stellen. Vielmehr weisen die fächergruppenspezifischen Differenzen darauf hin, dass der Studienerfolg in den Bachelor-Studiengängen im Zusammenhang zu sehen ist mit der Art und Weise, wie die Bachelor-Master-Strukturen umgesetzt wurden. Deshalb ergibt sich ein hoher Handlungsbedarf besonders für bestimmte Studienbereiche an den Hochschulen.“ Die erneute Untersuchung zeigt deutlich, dass die bildungspolitisch Verantwortlichen in den letzten Jahren den Handlungsbedarf tatsächlich ernst genommen haben. Weiter so!

Leserbriefe

Gar kein großartiges Bahnprojekt

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Nach Wandas Taufe beginnt die Arbeit“, vom 7. Oktober. Mit großer Begeisterung der regionalen Prominenz wurden am Albvorlandtunnel die Bohrmaschinen getauft. Die Wendlinger Geistlichkeit beider großen Konfessionen hat sich für diesen Missbrauch…

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