Leserbriefe

Demokratie hat ihren Preis

15.07.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wilhelm Bauer, Nürtingen. Zum Artikel „Mit allen Bürgern das Gespräch suchen“ vom 6. Juli. Egal wie man zu den Forderungen der Bürgerinitiative im Hinblick auf die Sammelunterkünfte für Flüchtlinge steht, geht eines nicht: nämlich die anscheinend zu hohen Kosten für den Bürgerentscheid zu beklagen.

Viel trauriger ist doch die Tatsache, dass zu wenig Bürgerinnen und Bürger die Wahl genutzt haben und deshalb das Quorum nicht erreicht wurde. Das oft ins Feld geführte Argument, dass „die da oben sowieso machen was sie wollen“, wird damit ad absurdum geführt. Bürger-Beteiligung an demokratischen Prozessen braucht Engagement, und zwar von allen Seiten. Und während die Kosten, die die Bürgerinitiative tragen musste, wahrscheinlich aus deren privatem Säckel bezahlt wurden, übernimmt die Kosten für den Bürgerentscheid die Stadt und damit der Steuerzahler. So ist es in einer Demokratie: sie hat ihren Preis und vermeintliche Kosten aufzurechnen verbietet sich eigentlich von selbst. Dafür ist sie viel zu wertvoll.

Leserbriefe

Verkehrsprobleme werden nicht gelöst

Raimund Popp, Nürtingen. Zum Artikel „Der Sieger kommt aus der Schweiz“ vom 20. September. Bevor die Umsetzung der Bahnstadt beginnt, muss der Kreuzungsknoten beim Amtsgericht nachweislich gelöst werden. Eine kleine Übersicht zum Plan der Bahnstadt: alle östlichen Häuser direkt an den…

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