Leserbriefe

Demografischer Wandel oder das Ende?

22.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Sterr, Frickenhausen. Zum Artikel „Netzwerke für ein würdiges Altern“ vom Samstag, 9. März. Mit dem Thema „Weniger, bunter, älter – die Chancen des demografischen Wandels“ werden die Probleme der Überalterung unseres Volkes angesprochen. Trotz aller Maßnahmen, der älter werdenden Bevölkerung das Leben leichter machen, bleiben die Probleme. Im Bericht vom 4. Oktober 2012 „Es droht Nachwuchsmangel“ werden sie genannt. Unter anderem Facharbeitermangel, die öffentliche Verwaltung bekommt Nachwuchsprobleme, immer weniger arbeitende Menschen müssen immer mehr Rentner finanzieren, die Kosten für die Gesundheitsversorgung werden steigen. Sie sind nicht zu lösen. Viel zu lange und viel zu tief stecken wir in der Falle des sogenannten „demografischen Wandels“, aus der es kein Entrinnen mehr gibt und in die uns eine verantwortungslose Politiker-Kaste, die sie unterstützenden Medien und ein zerstörerischer Zeitgeist geführt haben. Die Bemerkung von Herrn Müntefering „Die Jungen können zwar schneller laufen, die Alten kennen aber die Abkürzung“ zeugt von Hilflosigkeit und auch Resignation. Eine Chance im „Niedergang unseres einst großen Volkes“ (Charles de Gaulle im Jahre 1962) kann ich nicht erkennen.

Laut Artikel 64 des Grundgesetzes legen die Bundesminister einen Amtseid ab, den Nutzen und das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. In krassem Gegensatz dazu betreiben alle etablierten Parteien seit vielen Jahren eine Politik des Niedergangs. In den letzten 40 Jahren sind wir Deutsche um circa zehn Millionen weniger geworden. Bei einer viel zu niedrigen Geburtenrate wird diese Entwicklung unaufhaltsam weitergehen. Dieses für unser Volk existenzielle Problem wird nicht thematisiert. Unsere „Demokraten“ haben das Grundrecht der freien Meinungsäußerung de facto abgeschafft, und sie sind mit großem Eifer dabei, das eigene deutsche Volk abzuschaffen. Sie haben für diese Politik die Formel des „demografischen Wandels“ erfunden. Wenn diese Politik des Niedergangs unseres Volkes nicht gestoppt wird, werden wir Deutsche aufhören, als Volk zu bestehen! Unsere Politiker sprechen schon heute nicht mehr vom deutschen Volk, sondern nur noch von Gesellschaft. Wir verlieren an Einfluss und werden zum Spielball fremder Mächte. Unsere Enkel und Urenkel werden für das Fehlverhalten unserer Generation büßen.

Ohne Kinder keine Zukunft! Wahr ist, dass wegen dieser Politik Deutschland schon heute zu einem der ärmsten Länder der Welt geworden ist. Das ganze Gerede vom demografischen Wandel dient nur dazu, das Volk ruhig zu halten (im alten Rom „Brot und Spiele“). Den Demokraten fehlt es an Aufrichtigkeit, offen einzugestehen, dass ihre Politik unausweichlich zum Ende des deutschen Volkes führt und dass sie, die etablierten „Demokraten“, das auch so wollen.

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