Leserbriefe

Das macht Sinn

08.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gabriele Fitzner, SPD-Stadträtin, Wendlingen. Zum Artikel „Haltestellen-Pläne auf den Kopf gestellt“ vom 4. Oktober. In einer Sitzung vor der Sommerpause wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass in Zukunft eine große Bushaltestelle vor dem jetzigen Behreinrichtungshaus eingerichtet wird. Da der Bus nur von einer Seite in diese Haltestelle einfahren kann, muss er eine große Schleife durch Weber- und Spinnerstraße fahren, und das zirka alle Viertelstunde.

Die damit verbundene Belastung des Wohnviertels ließ der SPD-Fraktion keine Ruhe und sie fragte deshalb die Verwaltung, ob oder warum nicht der Bus insgesamt in den Bereich der Heinrich-Otto-Straße verlegt werden könnte. Wir waren davon ausgegangen, dass das Für und Wider der beiden Seiten bei der Verkehrsplanung bereits geprüft worden sei und uns nur die einzelnen Argumente/Begründungen nicht vorlägen.

Bei der jetzigen Sitzung stellte sich heraus, dass die Verkehrsprüfung nur die hiesige Seite untersucht hatte (und unter diesen Möglichkeiten war eben die erweiterte Bushaltestelle billiger als der Busbahnhof). Daraufhin erfolgte der Antrag, auch die Alternative der jenseitigen Lösung (erweiterte Bushaltestelle in der Heinrich-Otto-Straße) zu prüfen. Dabei kann es zwei Ergebnisse geben: Entweder diese Variante ist machbar und gut – dann wäre gleichzeitig die Belastung des Wohngebiets vom Tisch und ein Verkehrsknotenpunkt entlastet. Oder sie ist schlecht – dann haben wir eine gute Begründung, warum wir am bisherigen Beschluss festhalten. Auf jeden Fall hat die Betrachtung der Alternative einen Sinn.

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