Leserbriefe

Das ist nicht mehr nachvollziehbar

13.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Frickenhausen. Zum Artikel „Nebenstraßen bleiben ungeräumt“ vom 12. Januar. Dass Nebenstraßen in und um Nürtingen derzeit oft ungeräumt bleiben, ist nicht immer so ohne Weiteres nachvollziehbar. Es liegt sicher nicht am Fleiß der Bauhofmitarbeiter, ich denke eher, dass die Kapazitätsplanungen nicht optimal sind. In einigen Ortschaften jedoch werden Nebenstraßen grundsätzlich nicht geräumt, wie mir zum Beispiel Bürgermeister Kuhn aus Frickenhausen mitteilte. Für mich nicht nachvollziehbar, da einerseits gehweglose Straßen zur glatten Gefahr für Kleinkinder und Ältere werden, andererseits Zweiradfahrer quasi Stützräder anschnallen müssten. Ich hoffe, das wird mit dem alten oder neuen Bürgermeister nach der Wahl besser. Oder sollen wir das irgendwann alles selber machen?

An Straßen mit Gehwegen, an denen die Bürger traditionsgemäß jeden Zentimeter freischaufeln, werden die Fahrbahnen nicht selten einen Meter schmäler, und wenn ohnehin nicht geräumt wird, kommt man oft auch mit Winterreifen nicht vom Fleck beziehungsweise nicht aneinander vorbei. Im schlimmsten Fall reißt es einem den Frontspoiler ab. Meiner Erfahrung nach weiß kaum einer, dass Schneehaufen nicht auf die Fahrbahn gekippt werden dürfen. Spricht man sie darauf an, zeigen sie sich in aller Regel beratungsresistent und verlangen, dass man sich selbst doch nicht so anstellen möge. Es ist gut, dass die Nürtinger Zeitung hierüber jetzt mal aufklärt!

Gestern war ich nach der Arbeit zu verschiedenen Terminen in der Region um Stuttgart unterwegs. Gemessen an den Schneemassen schneidet meiner Ansicht nach Kohlberg nach wie vor sehr gut ab, was die Straßenräumung – auch in den Nebenstraßen – betrifft. Kohlberg kann einfach etwas besser mit Schnee umgehen. Ich danke für alle Bemühungen, die helfen, das derzeitige Chaos in unserer Region einigermaßen in den Griff zu bekommen!

Leserbriefe

Profitmaximierung statt Naherholung

Harry Nitschko, Wolfschlugen. Zum Artikel „Wildschweine gesucht“ vom 1. Dezember. Es ist sehr begrüßenswert, dass sich viele Gemeinderäte in Wolfschlugen des Themas Waldgebiet Sauhag annehmen und gegenüber der Forstverwaltung auch mal klare Kante zeigen. Es kann ja nicht verwundern, dass sich…

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