Leserbriefe

Das Grundstück ist für drei Gebäude zu klein

19.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Isabel Meister-Hahn, NT-Reudern. Am 10. November besuchte ich die Informationsveranstaltung der Stadt Nürtingen in der Reuderner Gemeindehalle. Ich möchte explizit voranstellen, dass es mir bei meinen Ausführungen nicht um eine Anschlussunterbringung für Asylsuchende geht und auch nicht über mögliche Störung der Totenruhe gegenüber eines Friedhofes.

Ich denke, das sind Probleme, die lösbar sind. Ich vertraue auf die Hilfsbereitschaft der Bürger von Reudern. Das haben wir Mitte der 90er-Jahre schon einmal gezeigt. Hier geht es ganz klar um die Art und Größe des Grundstücks, das dafür ausgewählt wurde. Das Problem, bezahlbaren Wohnraum auch für Mitbürger zu finden, die nicht über genügend Geld verfügen, ist nicht neu. Jetzt um eine Minute vor zwölf wird dieses Problem den Verantwortlichen plötzlich bewusst. Es war bisher ja auch attraktiv, Grundstücke an private Investoren für viel Geld zu veräußern, die darauf dann teure Eigentumswohnungen oder Büros et cetera bauen.

Ein Grundstück, das derart klein und auch noch im Süden dicht bebaut ist, zu 90 Prozent mit drei unterschiedlich großen Gebäuden zuzupflastern ist für direkte Anwohner meines Erachtens nicht zumutbar. Außerdem – Pkw-Stellplätze: Fehlanzeige; ein Hof oder Garten: Fehlanzeige. Einer Privatperson wäre das sicherlich niemals zugestanden worden. Ich denke, man muss sich nicht wundern, wenn Bürger aufbegehren aufgrund solchen Verhaltens der Verantwortlichen.

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Eltern sorgen sich um die Gebühren

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