Leserbriefe

Das Fliegen und das Klima

09.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Erwin Müller, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Balkonien statt Bali“ vom 5. Juli. Es gibt in der Tat Wichtigeres als die Nanz-Wiese im Roßdorf, was aber in der lokalen Diskussion unterzugehen droht, ist unsere CO2-Bilanz, die für das Überleben nachfolgender Generationen wohl der wichtigste Parameter ist.

Die Pariser Verträge, die allerdings bislang nur von wenigen Staaten ratifiziert sind, schreiben eine starke Reduktion der CO2-Emissionen vor von elf auf zwei Tonnen pro Person vor, um die Klimaerwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Dass dies schwer zu erreichen sein wird, leuchtet ein.

Wenn allerdings in der Nürtinger Zeitung berichtet wird, dass die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks von der Forderung des Bundesumweltamtes, dem Klima zuliebe auf Flugreisen zu verzichten, nichts hält, so ist das eindeutig kontraproduktiv.

Es ist inzwischen bekannt, dass Fliegen mit Abstand die höchsten CO2-Emissionen verursacht – und somit eine Reduktion des Flugverkehrs am stärksten CO2 einspart.

Man muss sich fragen, ob Frau Hendricks als Umweltministerin am richtigen Platz ist.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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