Leserbriefe

Das Ferienlager in der Versöhnungskirche

04.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Claudia Class, Nürtingen. Was ist passiert, dass schon am Montagabend enttäuschte, frustrierte und auch ratlos dastehende Eltern, Großeltern et cetera „ihre“ Felakinder abholen mussten? Viele langjährige Mitarbeiter haben kurzfristig nicht mehr teilgenommen, da sie entweder gegangen „worden“ waren, freiwillig gegangen sind beziehungsweise gekündigt haben oder sich ihren alten Weggefährten angeschlossen haben und unter den neuen Bedingungen nicht mehr teilnehmen wollten.

Dass ein neuer „Chef“ beziehungsweise der neue verantwortliche Diakon seine eigene persönliche Note in ein Projekt einbringen möchte, ist grundsätzlich verständlich. Dass aber von Anfang an möglichst viel verändert werden sollte, ohne sich erst einmal etwas Bewährtes (das auch aus den unterschiedlichen schwierigen Situationen entstanden ist) anzusehen und auch während des Felas zu hinterfragen, ist mir unverständlich. Es sind beziehungsweise waren alles ehrenamtliche Mitarbeiter, die im Vorfeld viele Stunden Freizeit investiert haben, um mit den Felakindern eine schöne Ferienzeit zu verbringen.

Wo bleibt in diesem Fall die Wertschätzung, die Ehrenamtlichen zu erbringen ist? Seit über 60 Jahren gibt es das Fela; ich war ein Felakind, meine Kinder waren Felakinder und sind seit Längerem Mitarbeiter – jetzt aber gibt es nur Frust, Wut, Enttäuschung, aber auch Traurigkeit darüber, dass den Kindern dieses Jahr kein Fela wie in den letzten Jahren geboten werden kann. Den verbliebenen Mitarbeitern wünsche ich trotzdem die Kraft, „ihren“ Kindern eine schöne Zeit im Fela zu gestalten und zolle ihnen meine Anerkennung.

Leserbriefe

Demokratie und Parteien

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