Leserbriefe

Christliche Wahrheit auf den Kopf gestellt

20.06.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andreas Schwickert, Beuren. Zum Artikel „Kretschmann, Jesus und die Homo-Ehe“ vom 13. Juni. Nun wissen wir doch endlich, wie Jesus sich verhalten hätte in Bezug auf Homo-Ehe und sexuelle Vielfalt. Der Ministerpräsident hat dabei übersehen, dass das angesprochene Klientel doch schon lange in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Der jährlich stattfindende „Fest“-Umzug mit dem „goldenen Kalb“ und den unterschiedlichen „Sex-Göttern“, den unterschiedlichsten Nackedeis zeigt dies doch und wird von fast allen Bürgern toleriert. Zwar gibt es am Rande ein paar Leute, die den Rosenkranz beten, eine gefährliche Waffe, daher benötigt man auch ein großes Polizeiaufkommen.

Dann gibt es auch noch ein paar Kinder am Rand, die dieses Spektakel nun gar nicht einordnen und verstehen können. Das muss natürlich geändert werden, deshalb wird zukünftig im Bildungs- und Aktionsplan ab Kindergarten die sexuelle Vielfalt gelehrt und praktiziert. Irgendetwas muss der Ministerpräsident falsch gelesen haben. Das goldene Kalb und die Sex-Götter gab es auch schon vor der Zeit Jesu und er hat sich in vielen Gleichnissen, scharfen Worten und helfenden Taten dagegen gewandt. Zum Beispiel „Deine Sünden sind Dir vergeben, nimm Dein Bett und geh“ (Mk. 2,5 ff). „Wer eines der Kinder zum Bösen verführt, für den wäre es besser mit einem Mühlstein versenkt zu werden“ (Mk. 9,2). „Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein . . . auch ich verurteile Dich nicht, geh und sündige nicht mehr“ (Joh. 8,5 ff). Ja, Jesus hat versucht, die Menschen aus ihren Verstrickungen zu befreien, aber immer mit dem Hinweis der Umkehr. Er hat nie einen Menschen aufgegeben oder verurteilt, diese Botschaft gilt bis zum heutigen Tag und sicher darüber hinaus. Doch damit die Homo-Ehe und die sexuelle Vielfalt durch Jesu Leben und seine Botschaft gutzuheißen, ist die christliche Wahrheit auf den Kopf gestellt.

Leserbriefe

Nicht nur gegen die AfD demonstrieren

Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Ein Austausch um jeden Preis?“ vom 8. Dezember. Es hat sage und schreibe anderthalb Jahre gedauert, bis der Fachrat für Interkulturelle Zusammenarbeit (FIZ) endlich zur Kenntnis genommen hat, dass der vom Oberbürgermeister, dem Integrationsbeauftragten, dem…

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