Leserbriefe

CDU-Fraktionschef Kunzmann zündelt

21.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Rauscher, Nürtingen. Zum Artikel „Sportstättenbau nicht verschieben“ vom 17. Januar. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thaddäus Kunzmann warnt davor, dass Schulden von zehn Millionen Euro für das Kunst- und Kulturzentrum notwendige Investitionen für den Schul- und Vereinssport verhindern würden. Diese zehn Millionen sind eine Annahme und Behauptung von Kunzmann und Stadtrat Hiller, die nicht zu belegen sind. Kunzmann versucht den Sport gegen die Kultur auszuspielen, er rechnet in Kleinkindermanier auf und schadet dem eh gefährdeten Frieden in der Stadt.

Wäre er konsequent im Denken und Handeln, dann müsste er so vorgehen, wie er es mit Unterstützung anderer Fraktionen am Melchiorareal getan hat. Er müsste verlangen, dass ohne Rücksicht auf Nutzer oder Mieter ein Sportgelände zum Verkauf ausgeschrieben wird. Nicht für ein Weinerlebnisland – das ist ja blamabel gescheitert – sondern an einen Investor, der dann dort Neckar- oder Aichvillen bauen könnte. Mit dem Erlös wäre dann der städtische Haushalt zu sanieren. Das wäre aber mit uns nicht zu machen! Geflissentlich vergisst Kunzmann zu erwähnen, dass der Sport in Nürtingen mit über 1,5 Millionen Euro jährlich von der Stadt bezuschusst wird – und das ist gut so!

Statt aufzurechnen und Kultur gegen Sport auszuspielen, den Sport zu instrumentalisieren und Öl ins Feuer zu gießen, wäre es für den Frieden in der Stadt gut, an beiden Projekten, Kunstzentrum und guter Infrastruktur für den Schul- und Vereinssport, gemeinsam zu arbeiten.

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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