Leserbriefe

Bürgerversammlung wurde abgeschmettert

10.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günter Stoll, Bempflingen. Zum Artikel „Erster Schritt in Richtung Neubaugebiet“ vom 31. Mai.

Was ist das für eine Vorgehensweise der Gemeinde Bempflingen? Das Gebiet Schlegert (im Flächennutzungsplan eingetragen) steht nun in zweiter Reihe. Die Erweiterung „Obere Au“ scheint schon beschlossene Sache, trotz von den früheren Bürgermeistern beim Kauf der Grundstücke die Zusage gemacht wurde, es komme keine Erweiterung (Gemeinde-/Kreisgrenze).

Warum weicht Bürgermeister Welser davon ab? Ist es rechtlich legitim, solche Zusagen zunichte zu machen? Es zeigt von Kurzsichtigkeit der Gemeinde, nur im Gebiet Obere Au Bodenproben vorzunehmen. In jedem Wirtschaftsbetrieb würden solche subjektiven Entscheidungen nicht akzeptiert werden. Das Gebiet Schlegert wäre für junge Familien deutlich attraktiver aufgrund der teilweisen Südhanglage und Nähe zum Reinerwald als das Baugebiet Obere Au zwischen Straßenlärm der B 312 und Kreisstraße.

Ein Antrag der FWV-Gemeinderatsfraktion für eine zeitnahe Bürgerversammlung wurde abgeschmettert. Ist die Meinung der langjährig dort ansässigen Bürger nicht gewünscht? Unsere Lebensqualität steht wohl nicht zur Debatte. Einige Punkte, die die Obere Au sehr wohl in Frage stellen: Hochwassergefährdung, Grundwasserspiegel (ehemaliges Sumpfgebiet/Setzungsrisse), Verkehrsdichte, Lärmschutz, Anbindung Kanalisation, Klimaveränderung. Werden die Bürger einfach vor vollendete Tatsachen gestellt? Unser Landesvater wirbt dafür, dass man den Bürger rechtzeitig informiert und mitnimmt. Wir würden uns diese Vorgehensweise auch für die Gemeinde Bempflingen wünschen.

Fazit: Wie glaubhaft ist eine Aussage der Gemeinde heute noch?

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

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