Leserbriefe

Bin gespannt auf den verkehrsfreien Platz

19.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karl-Heinz Müller, Nürtingen. Endlich ist das Nürtinger Weindorf beendet. Endlich kehrt wieder eine halbwegs normale Situation rund um den Schillerplatz und die Volksbank zurück. Das Parken der Monteure beim Aufbau, das Parken der Festwirte und Bedienungen, das Parken der Monteure beim Abbau und das Parken der Festbesucher am Schillerplatz und der Volksbank war doch eine starke Belastung für die Anwohner und Kaufleute.

Alles Reden mit den entsprechenden Personen hat nichts gebracht. Den Gipfel hat einer der Festwirte gebracht mit der Aussage „Ich bezahle jeden Tag 30 Euro Bußgeld“, das sei sozusagen sein Parkschein, dann könne er auch parken wo und solange er wolle. Was soll man dazu noch sagen.

Ein Anruf beim Ordnungsamt oder auch ein Gespräch mit dem Vollzugsdienst brachte keine Lösung. Man könne nichts machen, mehr als ein „Strafzettel“ sei nicht drin. Nur wenn jemand länger als zehn Tage, täglich aufs Neue parke, könne man das Bußgeld auf 35 oder 40 Euro erhöhen. Ein Abschleppen könne niemand rechtfertigen. Außerdem sei man unterbesetzt durch Urlaub oder Krankheit, könne deshalb nicht so kontrollieren wie es nötig wäre. So weit die Aussage des Ordnungsamtes. Da fällt mir nichts mehr dazu ein.

Ich bin sehr gespannt auf den neuen verkehrsfreien Schillerplatz, der ab dem neuen Fahrplan der Omnibusse gelten soll.

Leserbriefe

Nahverkehrsabgabe statt Schwarzfahren

Erwin Sass, Nürtingen. Zum Artikel „Schwarzfahrer – Sperren nicht umsetzbar“ vom 19. Oktober. Eine einfache Lösung wäre zum Beispiel den Solidaritätszuschlag abzuschaffen, stattdessen eine Art Nahverkehrsabgabe einzuführen, die dann auch jeder zahlen muss (auch die Schwarzfahrer) ob er will oder…

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