Leserbriefe

Beim Gespräch will man das Gesicht sehen

05.09.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emil Neuscheler, Neckartailfingen. Zum Artikel „Die Burka soll ein bisschen verboten werden“, 20. August. Die Burka gehört nicht zu unserem Kulturkreis. Wir sind es gewohnt beim Sprechen einander ins Gesicht zu sehen, sonst redet man aneinander vorbei. Das Gesicht gilt als Spiegel über den wirklichen „Inhalt“ seiner Meinung, seiner Psyche und der Ehrlichkeit des Gegenüber. Zwischen der wutverzerrten Fratze des Ignoranten und dem gewinnenden Lächeln einer Frau liegen tausend Nuancen. Man muss sie nur richtig lesen und deuten können. Wir wollen das höchste Gut der westlichen Welt, die Freiheit, auch für unsere Frauen gewahrt wissen und verurteilen diese Vermummung unter religiöser Irritation.

Leserbriefe

Nicht nur gegen die AfD demonstrieren

Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Ein Austausch um jeden Preis?“ vom 8. Dezember. Es hat sage und schreibe anderthalb Jahre gedauert, bis der Fachrat für Interkulturelle Zusammenarbeit (FIZ) endlich zur Kenntnis genommen hat, dass der vom Oberbürgermeister, dem Integrationsbeauftragten, dem…

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