Leserbriefe

Beim Gespräch will man das Gesicht sehen

05.09.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emil Neuscheler, Neckartailfingen. Zum Artikel „Die Burka soll ein bisschen verboten werden“, 20. August. Die Burka gehört nicht zu unserem Kulturkreis. Wir sind es gewohnt beim Sprechen einander ins Gesicht zu sehen, sonst redet man aneinander vorbei. Das Gesicht gilt als Spiegel über den wirklichen „Inhalt“ seiner Meinung, seiner Psyche und der Ehrlichkeit des Gegenüber. Zwischen der wutverzerrten Fratze des Ignoranten und dem gewinnenden Lächeln einer Frau liegen tausend Nuancen. Man muss sie nur richtig lesen und deuten können. Wir wollen das höchste Gut der westlichen Welt, die Freiheit, auch für unsere Frauen gewahrt wissen und verurteilen diese Vermummung unter religiöser Irritation.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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