Leserbriefe

Bei Klimapolitik zwei Glaubensrichtungen

11.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Helmut Gundert, Wolfschlugen. Zum Kommentar „Verdämmt“ vom 4. Dezember. Herr Molitor, der Leitartikelschreiber der Nürtinger Zeitung, hat wieder einmal zugeschlagen und erklärt seinen in Sachen Klimaschutz sowieso sehr verunsicherten Lesern seine „verdämmt“ reaktionäre Meinung. Auf dem Gebiet der Klimapolitik gibt es bekanntlich zwei Glaubensrichtungen. Die einen sagen, wenn wir in unserer begrenzten Welt so weitermachen wie bisher, führt das ins Verderben. Die anderen glauben, dass das Streben nach immerwährendem Wachstum in eine noch schönere Zukunft führt. Sie meinen, dass die Schuldenkrise, die Armut, die Arbeitslosigkeit, der Hunger und viele andere Übel nur durch Wirtschaftswachstum gelöst werden können. Diese Richtung wird von einer immer größer werdenden Zahl von sogenannten „Klimaskeptikern“, die alle Bemühungen, sich nachhaltig, zukunftsfähig und generationengerecht zu verhalten, abwertend beurteilen und lächerlich machen, angeführt. In diese Kerbe schlägt Herr Molitor genüsslich ein und schließt seinen Artikel mit der Frage, ob Deutschland für ein paar kreuzungsfreie Radwege und Gutscheine fürs Spritspartraining wirklich von der ganzen Welt bewundert wird. Schade!

Leserbriefe

Kein Beitrag zur Barrierefreiheit

Manfred Reichle, Nürtingen. Zum Artikel „Kompromisse für den Schillerplatz“ vom 8. November. Dass nun ein Baum weniger gefällt werden soll als ursprünglich geplant, ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nun sind zwei Bäume so krank, dass man sie fällen muss – (ein Schelm, wer Böses…

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