Leserbriefe

Bei den Vertriebenen gab es auch „sottige“

11.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Katharina Stubenvoll, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Flüchtlingssituation war damals anders“ vom 3. August. Frau Hofstadt schreibt unter anderem: „Es waren Christen wie wir.“ Im Lukas- Evangelium Kapitel 10, Vers 25 bis 36 wird Jesus von einem Schriftgelehrten gefragt, was er tun muss, um das ewige Leben zu bekommen. Jesus antwortet ihm: „Du sollst den Herrn deinen Gott lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit all deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand. Und auch deinen Mitmenschen sollst du so lieben wie dich selbst.“ Der Schriftgelehrte fragte weiter: „Wer ist denn eigentlich mein Mitmensch?“ Und nun erzählt Jesus die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Diese Geschichte dürfte bekannt sein!

Ist es aber auch bekannt, dass die Samariter zur Zeit Jesu als Ketzer galten und sie und ihr Land von den frommen Juden verachtet und gemieden wurden? Und trotzdem stellt Jesus diesen Menschen als Vorbild hin. Auch wenn wir das Matthäus-Evangelium aufmerksam lesen, haben wir keinen Grund, gegenüber Fremden überheblich zu sein.

Ich war 1946 selbst ein Flüchtlingskind. Auch damals gab es Menschen, die offen und hilfsbereit waren und es gab Menschen, die misstrauisch waren und die Fremden ausgegrenzt haben. Und sicherlich gab es auch bei den Vertriebenen „sottige und sottige“.

Leserbriefe

Die Ablehnung wundert mich nicht

Christoph Traube, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Jamaika-Aus bringt Merkel in Not“ vom 21. November. Ein Argument vermisse ich im Zusammenhang mit den Diskussionen über die gescheiterte Jamaika-Koalition: Wer war denn die Erste, die Koalitionen ausgeschlossen hat? Angela Merkel. Sie erklärte…

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