Leserbriefe

Begrüße das Modellprojekt

13.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Kroll, Neckartailfingen. Zum Artikel „Heizstromkunden haben die Wahl“ vom 20. August. Hoffnungen für alle Besitzer von Nachtspeicherheizungen (NSH) macht der Artikel. Zum einen wird der Markt für alternative Energieanbieter geöffnet, zum anderen werden endlich die Anregungen vieler Fachleute zum Speichern von Ökostrom aufgegriffen. Das Modellprojekt der EnBW kann nur begrüßt werden.

Die Besitzer von NSH werden allerdings ihre Rundsteueranlagen aufrüsten müssen. Ich bin sicher, dass die Versorger dies sozialverträglich gestalten und die Kosten sehr niedrig halten. NSH werden meistens in Altbauten betrieben. Eine Umstellung auf andere Heizungssysteme ist auf Grund der hohen Investitionen und der teilweise nicht gegebenen baulichen Voraussetzungen unzumutbar. Deswegen werden zukünftig auch weiter NSH betrieben werden. Alle Anstrengungen von Politik und Energieversorger, den Bestand zu erhalten, sind zu begrüßen. Ergänzend sei gesagt, dass viele Nachtstromnutzer die Energie nicht nur in den Übergangszeiten und im Winter benötigen, sondern auch während der Sommermonate ihre Warmwasserspeicher betreiben. Somit steht einer ganzjährigen Abnahme von überschüssigem Strom nichts im Wege.

Das Potenzial ist groß: nach der Pressemitteilung der EnBW „entspricht die Leistung der im Versorgungsgebiet der EnBW installierten Wärmestrom-Anlagen rechnerisch der von zwei bis drei Großkraftwerken“. Im Übrigen sollte Wärmestrom mit dem geringeren Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent besteuert werden, da er zur Grundversorgung vieler Haushalte gehört. Er ist vergleichbar mit Brennholz, Sägespänen, Holzpellets, Holzbriketts oder Trinkwasser, die heute schon mit dem verringerten Steuersatz besteuert werden.

Leserbriefe

Kostensteigerung ist ein Skandal

Hermann Döhne, Nürtingen. Zum Artikel „Teufelsklinge in der nächsten Runde“ vom 18. Januar. Die Debatte um die Kostenentwicklung bei der Teufelsbrücke nimmt kein Ende. Immer neue Hiobsbotschaften müssen verkündet werden, so jedenfalls war es in der letzten Sitzung des Bau- und…

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