Leserbriefe

Bargeld darf nicht aufgegeben werden

24.06.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Thomas Richard Strumberger, Neuffen. Zum Leserbrief „Ohne Bargeld – das geht gar nicht“ vom 13. Juni. Die Bedenken im Leserbrief des Herrn Giesel mit Einkaufen der Rentner und Kinder mit Karten und Pins und alles nur noch online im Internet kann ich vollständig verstehen. Gerade auch nach dem jetzigen erfolgreichen Häckerangriff auf den Bundestag. Spätestens danach sollten unsere Volksvertreter doch merken, wie technisch hochsensibel und unsicher unsere Welt bereits geworden ist, ganz abgesehen von den weltweiten unsäglichen Ausspähereien von Freund BND und Feindfreund NSA.

Wenn man immer nur dem Wachstum und Kapital zuregiert, kann es auch eines Tages einem Volksvertreter im Bundestag passieren, dass sein Onlinekonto weg ist oder online ausgeraubt wurde und seine Bank seine Überweisung verweigert. Auch systemkritischen Unternehmen könnte dann diese einzige Bezahlmethode zum Fallstrick für weitere Aktivitäten werden, wenn systemtreue Banken deren Überweisungen manipulieren und verzögern. Gerichtsprozesse wären die Folgen, wo sich heute schon nicht nur Recht durchsetzt, sondern vor allem der lange Atem eines Angeklagten, sprich das große Kapital.

Die Politik sollte sich meines Erachtens lieber darum kümmern, nicht auf Kosten unserer Nachkommen und Zukunft mit Schulden zu regieren. Natürlich sind Schulden nur fiktiv und schon lange keine Ehrensache mehr. Die daraus resultierende Armut aber wird immer mehr Menschenleben und Staaten bedrohen, siehe Flüchtlings- und Griechenlandkrise und kommt nun als Bumerang zurück. Unsere Vorfahren sagten nicht umsonst, „Nur Bares ist Wahres“ und „Was ihr sät, werdet ihr ernten“ oder „Man ist, was man isst“. Außerdem hat Papiergeld einen sehr schlechten Heizwert, aber einen enormen Energiewert. Geld ist einfach gesagt ein Energiewert und vielleicht wird meine Vision einer weltweiten Energiewährung in Joule eines Tages Realität.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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