Leserbriefe

Ausgliederung der Fußballprofis

17.05.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Schmid, Oberboihingen. Zum Artikel „Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten“ vom 13. Mai. Am 19. Mai jährt sich zum zehnten Mal die Meisterschaft von 2007. Ungefähr seit dieser Zeit wird die Ausgliederung der Fußballprofiabteilung des VfB Stuttgart angekündigt. Nun scheint mit dem Aufstieg zurück in die Erste Bundesliga der richtige Zeitpunkt. Es wurden und werden viele Diskussionsrunden und Veranstaltungen pro Ausgliederung mit den Mitgliedern veranstaltet. Die Sache scheint aber noch nicht in trockenen Tüchern?

Als Mitglied und jahrzehntelanger Anhänger des VfB werde ich für die Ausgliederung am 1. Juni stimmen. Wollen wir wieder solche Jahre des Misserfolges, der mit dem Abstieg endete, mitmachen? Man kann es sehen wie man will, aber zum Profifußball gehören leider riesige Summen Geld. Entweder unser VfB heult zukünftig mit den Wölfen oder er verschwindet eventuell in der Versenkung. Garantiert ist durch die Ausgliederung natürlich der Erfolg nicht. Aber es werden bessere Voraussetzungen dafür geschaffen. Von Seiten der Anhänger wird immer wieder gefordert, gute Spieler zu halten beziehungsweise hinzuzukaufen. Dazu benötigt man unter anderem die Millionen der Sponsoren und Investoren.

Gespannt darf man sein, wie die Eintrittspreise mit dem Aufstieg angehoben werden. Ich gehe nicht davon aus, dass die Vereinsleitung die Abstimmung zur Ausgliederung und jetzt positive Stimmung abwartet und anschließend eine erhebliche Preiserhöhung für die Tickets draufsetzt. Die Fans haben in den letzten Jahren große Treue gezeigt trotz mangelhafter Leistungen der Profis und auch Vereinsleitung. Das sollten die Verantwortlichen des VfB nicht vergessen und berücksichtigen.

Leserbriefe

Flüchtlinge heute und Vertriebene damals

Barbara Mugrauer, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Bürgerentscheid und Einzelinteressen“ vom 29. Juni. Was bitte hat der Bürgerentscheid mit der Flüchtlingssituation von damals zu tun? Ich finde es vermessen, immer wieder den Vergleich von der heutigen Flüchtlingsproblematik und der Geschichte…

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