Leserbriefe

Auf Leserbriefe antworten?

21.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Steinkamp, Neckartailfingen. Zum Leserbrief „Mir behagt das ganz und gar nicht“ vom 11. Juni. Asfa Wossem Asserate aus dem äthiopischen Kaiserhaus erwähnt in seiner „Etikette“, der Herzog von Gloucester, jüngster Bruder von Georg VI., habe seinem Sohn 1974 auf dem Sterbebett den Rat gegeben, nie einen Leserbrief in die Zeitung zu setzen. Das sei würdelos. Unverzeihlich sei jedoch, auf einen Leserbrief zu antworten!

Ich verstoße heute gegen beides und bitte um Vergebung. Aber ich denke, man sollte die Forderung von Frau Buchartz aufgreifen: Keine Antworten auf Leserbriefe mehr abdrucken! Damit vermeidet man peinliche Zwergen-Aufstände. Es genügt doch vollkommen, dass die Viel-Leserbriefschreiber, die Wippers und Neuschelers, uns ihre besserwisserische und/oder verschwurbelte Weltsicht mitteilen. Dann muss es aber auch gut sein! Dann hätte man auch mehr Platz für interessantere Themen im Blatt – aber bitte, die tägliche Merkel nicht noch größer abbilden!

Überhaupt stelle ich mir vor, dass die Leserbrief-Redaktion das Strafbataillon der NZ ist. Den Redakteurinnen und Redakteuren gehört mein Mitgefühl.

Leserbriefe

Nicht nur gegen die AfD demonstrieren

Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Ein Austausch um jeden Preis?“ vom 8. Dezember. Es hat sage und schreibe anderthalb Jahre gedauert, bis der Fachrat für Interkulturelle Zusammenarbeit (FIZ) endlich zur Kenntnis genommen hat, dass der vom Oberbürgermeister, dem Integrationsbeauftragten, dem…

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