Leserbriefe

Auf fair gehandelte Biomode achten

13.04.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eva Wetzel, Nürtingen. Zum Artikel „Wegwerfen ist blöd – Recycling ist gut“ vom 4. April. Die Faire Modenschau am Sonntag im Schlosskeller hatte durch die Gardinen-Modelle der Freien Kunstakademie einen furiosen Start und viel Aufmerksamkeit. Und das zu Recht! Sehr kurz erwähnt wurde in dem Artikel aber das Anliegen der anderen Veranstalter, des BUND, der Eine-Welt-Gruppe und des Forums zukunftsfähiges Nürtingen. Sie wollten dem Thema Faire Mode in Nürtingen mit dieser Modenschau Schwung geben. Sie wollen erreichen, dass man auch in Nürtingen mehr fair gehandelte Biokleidung kaufen kann. Denn es gibt ja schon einige Läden, und deren Modelle wurden im zweiten Teil der Modenschau gezeigt. Dies wurde leider nur in einem kurzen Schlusssatz erwähnt.

Ganz wichtig ist zu zeigen, woran man diese fair gehandelte Bio-Mode erkennt. Es gibt nämlich Siegel, die zuverlässig sind. Das ist einmal das Zeichen mit dem stilisierten Hemd und der Kurzformel GOTS für die nachhaltige Produktion von Biokleidung. Zum Zweiten das „Fair wear“-Zeichen mit dem Kleiderbügel. Das bedeutet, dass in der Produktion soziale Standards eingehalten werden. Zum Schluss möchte ich die 28 mutigen Frauen, Männer und die drei Kinder beglückwünschen, die, ohne Profis zu sein, dem begeisterten Publikum Lust auf fair gehandelte Biomode machten.

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Plädoyer für Kompromiss

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