Leserbriefe

Auch Männer werden bedroht

30.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Hilfe für geschlagene Männer“ vom 13. März. Nun ist es ja eine seit Jahrzehnten der feministischen Deutungshoheit über häusliche Gewalt eine vermeintliche Tatsache, dass häusliche Gewalt ausschließlich von Männern gegen Frauen und Kinder ausgehe. Mütter und Kinder als Daueropfer männlicher Gewalt – Mütter dagegen selbstlos, hilfreich, Kindsbeschützerinnen, gut und edel. Lichtgestalten eben. Es gibt inzwischen circa 200 wissenschaftliche Untersuchungen über häusliche Gewalt, davon keine einzige aus Deutschland.

Diese Untersuchungen aus vergleichbaren Ländern kommen unisono zu demselben Schluss: häusliche Gewalt geht in aller Regel genauso häufig von Frauen aus wie von Männern. Die deutschen Statistiken zeigen aber etwas ganz anderes. Wie kann das sein? Da gibt es zum einen die von Radikalfeministinnen so gerne angeführte Dunkelziffer. Die hat den Vorteil, dass sie nicht überprüft werden kann. Außerdem greifen viele Frauen in strittigen Scheidungsfällen schon fast automatisiert zum Gewalt- und Missbrauchsvorwurf. Der wirkt eigentlich immer. Es ist ein Teufelskreis! Da geht frau schon mal zu Arzt oder Polizei, um selbst beigebrachte Gewaltspuren sich attestieren zu lassen, als wären sie vom bösen Mann. Das wird dort sofort geglaubt und das Mitgefühl strömt geradezu über. Und die Männer? Die versuchen, die ihnen von ihren Frauen beigebrachten Gewaltspuren zu verstecken und das Ganze zu verheimlichen. Aus Scham.

Hier im Telegrammstil aus Platzgründen nur einer der mir bekannten Fälle aus dem „Ländle“. Nürtingen: Der Vater erlebt eine filmreife Szene. Mutter (Erzieherin) impft während des Scheidungsverfahrens Polizisten mit Schauermärchen über den Vater. Wird sofort geglaubt. Als der Vater im Polizeirevier eintrifft, wird er ohne Angaben von Gründen in der Türschleuse festgehalten (Freiheitsberaubung). Anschließend fährt ein Polizist im Auto der Frau in eine ganz andere Gegend, sie wird in einem Polizeiauto in ihre Wohnung gefahren. Auch vor Gericht und Jugendamt wird er abwechselnd der Trunksucht, des Drogenmissbrauchs und der Gewalt bezichtigt. Im Laufe der Verhandlungen stellt sich heraus, dass alle Anschuldigungen haltlos sind. Stattdessen hat sie Gewalt angewendet.

Es gibt Hinweise, dass es geradezu einen Frauenhäuser-Tourismus gibt, demzufolge Frauen mit den von ihnen geraubten Kindern unter dem Vorwand, sie würden von ihren Männern verfolgt und bedroht, kreuz und quer durch die Republik düsen. Von einem Frauenhaus ins andere. So lässt sich die Behauptung von der allgegenwärtigen Männergewalt aufrechterhalten. Auch eine Form von staatlich unterstützter Frauengewalt.

Leserbriefe

Demokratie und Parteien

Christof Deutscher, Kohlberg. Zum Artikel „Immun gegen Schulz-Hype“ vom 22. März. Als Jugendlicher hatte ich mal einen Abreißkalender. Auf dem wurde täglich eine Frage gestellt, auf der Rückseite des Blattes fand sich dann die Antwort. An eine Frage erinnere ich mich noch genau: „Wo fand die…

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