Leserbriefe

Argumente und Alternativen

15.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erich Besemer, Nürtingen. Nachdem die Ehefrau des Überbringers des Bürgerbegehrens vor einigen Tagen eine Breitseite auf mich abgefeuert hat, gratulierte mir kürzlich jemand zu meinem 86. Geburtstag. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass ich derjenige bin, der sich in Leserbriefen für Arbeitsplätze auf dem „Großen Forst“ durch die Firma Boss einsetzt, beendete er das Gespräch mit den Worten „Man merkt eben, dass Sie alt und dumm sind.“ Da er nicht bereit war, seinen Namen zu nennen, werte ich sein Argument als einen weiteren Beitrag für das Bürgerbegehren. Das Fass zum Überlaufen brachte und bringt bei mir der erneute Angriff auf den Oberbürgermeister. Der Verfasser des gehässigen Leserbriefs hat es sich in den vergangenen Wochen Hunderte von Euro kosten lassen, um in der Nürtinger Zeitung gegen den OB und den Gemeinderat anzugehen. Es ist an der Zeit, diesen unsäglichen Krieg zu beenden, und an Stelle des Gegeneinanders das Miteinander zu setzen. Einen möglichen Weg hierzu konnten alle interessierten Menschen in einer Sendung des Bayrischen Rundfunks vom 7. Juli verfolgen. Hier erscheint mir besonders das BTL -Verfahren in Karlsruhe beachtenswert. Widmen wir unsere Kräfte nicht dem Gegeneinander, sondern nützen sie füreinander für die Zukunft unserer Kinder, in einer „Schutzgemeinschaft Zukunft“, allen voran die drei Landwirte auf dem „Großen Forst“, zusammen mit den gewählten Vertretern der Stadt im Gemeinderat.

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