Leserbriefe

Alternative Linien mal ausprobieren

28.01.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans-Jürgen Mauser, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „E-Busse mit mäßigen Fahrgastzahlen“ vom 26. Januar. An sich ist es ja eine tolle Idee, im Alltag umweltfreundliche Mobilitätskonzepte zu testen beziehungsweise dauerhaft einzusetzen, wie es auch hier geschieht. Leider zeigt jedoch gerade bei Gewerbegebieten – auch solchen, die durch reguläre Buslinien gut angebunden sind –, dass das Nutzungsinteresse daran meist gering ist und lieber ein Pkw pro Person eingesetzt wird, deren Menge dann die Firmenparkplätze verstopft. Leider scheint es so, dass nur wer aus eigener Überzeugung oder gewissen Umständen ohnehin ÖPNV-Nutzer ist, sich überhaupt darum kümmern will, wie man ohne Pkw zur Arbeitsstelle gelangen kann.

Diese verbreitete Grundeinstellung wird leider nur sehr schwer und langsam zu ändern sein. Daher ein Vorschlag beziehungsweise eine Anregung zum Elektrobus-Projekt: Könnten die Fahrzeuge, wenn das Interesse auf den jetzigen Strecken weiterhin zu gering ist, nicht im Sinne einer Art „Stadtbus“ eingesetzt werden, um die Nürtinger Stadtteile besser zu vernetzen und die in manchen Zeiten schlechten Takte der bestehenden Buslinien zu ergänzen? Diese sind derzeit ja oft vom Außenziel der Buslinie abhängig, was stark unterschiedliche Takte und Versorgungszeiten je nach Stadtteil bewirkt.

Zudem könnten alternative Linienführungen rein stadtintern ausprobiert werden – gerade wenn es ein gefördertes Projekt ist, das (noch) nicht rein wirtschaftlichen Zwängen unterliegt.

Leserbriefe

Gar kein großartiges Bahnprojekt

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Nach Wandas Taufe beginnt die Arbeit“, vom 7. Oktober. Mit großer Begeisterung der regionalen Prominenz wurden am Albvorlandtunnel die Bohrmaschinen getauft. Die Wendlinger Geistlichkeit beider großen Konfessionen hat sich für diesen Missbrauch…

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