Leserbriefe

Alternative Antriebe könnten weiter sein

04.03.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans-Jürgen Mauser, NT-Neckarhausen. Zum Leserbrief „Automobilindustrie nicht verteufeln“ vom 4. Februar. Warum werden die Effekte „Feinstaub“ (Partikel) und „Stickoxide“ (NO2/NOX) immer verwechselt? Das Thema Stuttgart/Neckartor hat ja bisher in erster Linie mit dem Feinstaub zu tun. Diese Partikel haben in der Tat zahlreiche Quellen, weshalb ja auch die Holzöfen einen Aspekt darstellen. In diesem Bereich kann man auch die Fortschritte der Automobilindustrie in der Diesel-Technik durchaus positiv hervorheben, hier hat sich etwas getan und die Ergebnisse benötigen genaue Messgeräte zum Nachweis. Anders sieht es dagegen bei den Stickoxiden aus: hier wurde – teils gerade wegen der Verbesserungen bei den Partikeln – in den letzten Jahren kein Wert auf Verbesserung gelegt. Das Ergebnis kann man sogar ohne Messtechnik wahrnehmen beziehungsweise riechen. Es ist dieser seltsame, stechende, den Atem reizende, oft als leicht chlorähnlich („Schwimmbad“) beschriebene Geruch, der hauptsächlich aus Diesel-Pkw, aber auch manchen Bussen/Lkw der letzten zehn Baujahre wahrzunehmen ist. Wobei nach aktuellen Messungen und Berichten Lkw und Busse sogar pro Kilometer absolut weniger davon ausstoßen als ein Pkw. Dies sollte den Verteidigern der Firmen doch etwas zu denken geben.

Bezüglich des „Lebens“ von dieser Industrie könnte heute der Schritt zu alternativen Antrieben, wie Elektrofahrzeugen, bereits viel weiter sein. Die Maschinenfabrik Esslingen hatte zum Beispiel schon in den 1930er-Jahren einen Schwerpunkt auf Elektro-Lkw. Statt die Technik zu verbessern, werden die Pkw gerade der deutschen Herstellern immer mehr auf optische Aggressivität getrimmt. Das wäre wirklich dankend verzichtbar, weil das leider auch deren Elektrofahrzeuge verleidet.

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Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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