Leserbriefe

Allheilmittel Gentechnik

02.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lothar Roß, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Winnetou ist anfällig für Pilze“ vom 23. August. Wieder einmal versucht Herr Schier, die Gentechnik als Allheilmittel gegen Pilzkrankheiten bei Getreide anzupreisen. Bei seinen eigenen Versuchen mag das ja so gewesen sein (zum Beispiel lässt sich das Ergebnis natürlich, durch Auswahl entsprechender Vergleichssorten, in die gewünschte Richtung beeinflussen). Dies ist aber auf jeden Fall ein Einzelergebnis, das sich keineswegs verallgemeinern lässt.

Er verschweigt jedoch, dass die Behandlung mit Roundup (Glyphosat) offensichtlich zu immer mehr Befall mit Fusariumpilzen bei Getreide und Soja führt, die ebenfalls hochgiftige Toxine hinterlassen. Ein Großteil der gentechnisch veränderten Sorten funktioniert aber nur in Verbindung mit Roundup. In der Schweiz gab es eine Versuchsreihe mit gentechnisch veränderten Weizensorten. Im Gewächshausanbau gab es kein Problem, aber im Freilandversuch waren alle vier Sorten mit dem hochgiftigen Mutterkorn befallen, die Giftmenge lag um das 20-Fache über dem zulässigen Grenzwert.

Mittlerweile gibt es herkömmliche Züchtungsmethoden, die erfolgreich und schnell die Sorten verbessern. Es ist daher völlig unnötig, die Risiken der Gentechnik einzugehen. Die korrekte Adresse der Internetseite mit Informationen zum Thema lautet übrigens www.nürtinger-bündnis.de.

Leserbriefe

Hochwasserschutz in Neckartailfingen

Sebastian Kurz, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mit höheren Einnahmen Schulden getilgt“ vom 4. Oktober. Dem Artikel habe ich entnommen, dass der Gemeinderat zum wiederholten Mal den mangelnden Hochwasserschutz in der Gemeinde Neckartailfingen kritisiert und die Verwaltung zum Handeln aufgefordert…

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