Leserbriefe

Aktionsplan für Akzeptanz?

16.05.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Kinder brauchen Vater und Mutter“ vom 8. Mai. Erstaunt las ich als Kirchengemeinderätin die exklusive Bezeichnung „uns Christen“. Nun gut, es mag Menschen geben, die ihre Stärke aus dem Ausschluss ganzer Personengruppen beziehen. Aber genau dem will der im gleichen Leserbrief genannte Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte entgegenwirken.

Im Übrigen finde ich es durchaus interessant, dass die Leserbriefschreiberin auch schon die genauen Inhalte des Aktionsplanes kennt, aber mir als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün und somit als Mitinitiatorin solche Formulierungen nie begegnet sind. Und ich kann der Leserschaft dieser Zeitung auch versichern, dass „aktive Beobachtung“ und „Denunziation“ ebenso wenig zu den Inhalten des Planes gehören werden wie die Zensur.

Insgesamt allerdings zeigt mir der Leserbrief jedoch, wie zwingend notwendig der Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte und auch die Aufnahme der Leitperspektive Vielfalt in den Bildungsplan ist.

Leserbriefe

Die Radwegplanung nochmals überdenken

Jochen Krohmer, Unterensingen. Zum Artikel „Grünes Licht für Unterensinger Radweg“ vom 6. Juli. Vorneweg möchte ich begrüßen, dass unsere Gemeinde und der Kreis den Hochwasserschutz nicht vernachlässigen und nun auch den stark in die Jahre gekommenen Radweg sanieren. Die Vorverlegung an die…

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