Leserbriefe

Äußerungen halte ich für bedenklich

04.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Egon Eigenthaler, Nürtingen, Kreisrat und Stadtrat. Zum Artikel „Im Nachhinein“ vom 28. Dezember. Natürlich darf auch ein Polizeibericht kritisch kommentiert werden. Zumal dann, wenn das Unwesen von Abkürzungen dazu führen kann, dass deshalb nicht jeder „Uneingeweihte“ die Ohnmacht und Hilflosigkeit der staatlichen und kommunalen Suchtprävention und Drogenbekämpfung sofort durchschaut.

So gesehen könnte die Glosse im Nachhinein als gelungener Anstoß zur Sensibilisierung der Bevölkerung dienen. Insbesondere der Jüngeren, anlässlich der Feiertage und der nachfolgenden „verrückten Zeit“. Sie könnte natürlich auch für mehr Unterstützung von Seiten der Politik werben. Sowohl für die Aufklärungs- und Betreuungsarbeit der Drogenberatungsstellen der Landkreise als auch für die wohl ein wenig zynisch kommentierte „magere Erfolgsbilanz“ bei der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels.

Bedenklich erscheint mir aber die Frage nach der Begeisterung „für das gute alte LSD“ und die durchaus gefährliche Schlussbemerkung von Frau Gierlichs: „Die Zeiten der Bewusstseinserweiterung scheinen offenbar endgültig vorbei zu sein. Irgendwie schade. Ein bisschen Farbe wäre manchmal ganz schön.“

Mehr Farbe durch bunte Frühlingsblumen, Kinderlachen, Kunst und Kultur wie auch Bewusstseinserweiterung durch bessere Bildung und ehrliche Information, ja, das wünsche ich uns allen für 2014 – auch in Nürtingen! Aber doch nicht mit LSD! Dazu ist ein eindeutiges Dementi nötig.

Leserbriefe

Expertenwissen oder Menschenverstand?

Rudolf Pfaff, Wendlingen. Zum Artikel „Eidechsenexperte hält Umsiedlung für schwierig“ vom 11. August. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – die umgesiedelten Eidechsen sind nach einem Jahr verschwunden. Diese undankbaren Wesen verschmähen offenbar die vom BUND für sie eigens…

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