Leserbriefe

Ärger über immer mehr Steuern

26.06.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helga Lorch, Köngen. Die „Fast-Staats-Pleite“ der heutigen Bundesregierung ist vor noch nicht allzu langer Zeit unmissverständlich über ihre deutschen Bundesbürger über Nacht hereingebrochen wie ein Erdbeben. Nun folgt die Kriegserklärung der derzeitigen Bundesregierung aus Berlin, und die lautet so: Durch die hohe Rekord-Staatsverschuldung von über zwei Billionen brauchen wir Geld. Und das Sparpaket der Bundesregierung geht so: Weitere Einführung von Steuerarten (wir haben noch nicht genug davon), damit unsere Kinder und Enkel mit weniger Zinszahlungen zu kämpfen haben.

Aber mit Streicheleinheiten eines Guido Westerwelle (FDP) wird dies nicht zu schaffen sein. Um aber die Staatskasse zu entlasten, präsentiert er uns ja dann eventuell eine Steuererhöhung seiner Reisespesen und eine Steuererhöhung für die Nutzung von Dienstwagen. Die Diätenzahlungs-Erhöhung für die Ministerriege wurde ohnehin schnellstens durch den noch amtierenden Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff (CDU), durchgezogen. Solidarität im Pulverfass „Bundesregierung“ ist hier doch sichtbar.

Nun folgt die Einführung weiterer neuer Steuerarten: Brennelemente-Steuer (eine verkappte zusätzliche Unternehmenssteuer); Atomwerke-Steuer (die Steuer soll erhoben werden, bevor die Laufzeit der Atomkraftwerke um zehn bis 15 Jahre verlängert worden sind).

Eine Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen gibt es neuerdings schon. Fehlt jetzt nur noch, dass die Kraftfahrzeug-Zulassungs-Nummernschilder der in unserem Besitz befindlichen Autos auf deren Gültigkeit überprüft werden, um auf einen schnellstmöglichen Zugriff im Falle einer unzulässigen Geschwindigkeitsüberschreitung auf ein fälliges Bußgeld zurückgreifen zu können.

Leserbriefe

Nicht nur gegen die AfD demonstrieren

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