Leserbriefe

Abschaffung aller kirchlichen Feiertage?

28.11.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Steinkamp, Neckartailfingen. Zum Artikel „Widerstand gegen Tanzverbote“ vom 18. November. Dem Problem, dass die Deutschen nicht nur 350, sondern 365 Tage im Jahr dem Tanzvergnügen nachgehen wollen, kann man schwerlich mit der Lockerung des Tanzverbots an den kirchlichen Feiertagen begegnen. Dadurch würde der Charakter der Feiertage ausgehöhlt.

Konsequenz für eine Gesellschaft, die sich bereits in weiten Teilen von den Kirchen und wohl auch vom christlichen Glauben abgewendet hat, kann nur sein, alle kirchlichen Feiertage, die nicht auf einen Sonntag fallen, abzuschaffen.

Unsere nicht gerade kirchenfreundlichen Gewerkschaften werden dann zwar ein Riesengeheul anstimmen, aber das Theater in den Firmen beim Kampf der Mitarbeiter um die Nutzung der sogenannten Brückentage zwecks Verlängerung des Urlaubs hätte dann sein Ende.

Die Regelung des „geschützten Feiertags“ für alle, die zum Gottesdienst streben, könnte ausgeweitet werden. So weit, so ungut, denn die Chancen für die Abschaffung der kirchlichen Feiertage kämen der auf einen Sechser im Lotto gleich – wenn man gar nicht gespielt hat!

Ernsthaft sollte man jedoch darüber nachdenken, den Totengedenktag der Katholischen und der Evangelischen zusammenzulegen. Konkret: Allerheiligen und Totensonntag. Ich finde es zutiefst unbefriedigend, dass die Evangelischen am Totensonntag vormittags ihrer Verstorbenen gedenken, um dann nachmittags fröhlich zum Adventsbasar zu strömen. Das ist kein Vorwurf, denn es gibt praktisch keine andere Lösung für den Basar, wenn am Totensonntag am letzten Sonntag im November festgehalten wird.

Leserbriefe

Die Gutmenschen und die Bundesregierung

Günther Ackermann, Wendlingen. Die Reisewarnung für Gambia wurde vom Auswärtigen Amt am 21. Januar 2017 aufgehoben. Seit der neugewählte Staatspräsident Adamo Barrow Ende Januar 2017 sein Amt übernommen hat, „hat sich die Lage und das tägliche Leben in Gambia normalisiert“, schreibt das…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe