Leserbriefe

Abgasskandal und die Absprachen

03.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Seeger, NT-Zizishausen. Zum Artikel „Kretschmann: Autobauer stehen in der Pflicht“ vom 26. Juli. Erstaunlich, dass die Automobilindustrie zurzeit so an den Pranger gestellt wird. Haben wir wirklich geglaubt, dass der Betrieb von Verbrennungsmotoren gesundheitsfördernd ist und hinten Veilchenduft herauskommt? Wir diskutieren jetzt Abgaswerte im Milligrammbereich. Wohlwissend, dass vorne Liter beziehungsweise Kilogramm zentnerweise hineinfließen. Die kommen dann hinten selbstverständlich auch wieder heraus! Wenn auch in anderer Form. Außer Wasserdampf und dem Klimakiller Kohlendioxyd auch Kohlenmonoxyd, Stickoxyd, Benzol, Ruß und viele andere gesundheitsgefährdende Stoffe.

Daraus folgt: wer vorne viel reinschiebt, bekommt hinten viel raus. Auch beim Benziner, eher mehr. Ist das noch niemand aufgefallen? Dabei liegt die Lösung für Abgas-geplagte Großstädter so nahe. Spritschluckende großvolumige Motoren und die SUVs aus den Innenstädten verbannen. Sogenannte leichte Nutzfahrzeuge gelegentlich kontrollieren, ob sie auch als solche genutzt werden und nicht für die Fahrt in die Oper. That’s it. Und nicht mit dem Drei-Liter- Diesel oder dem Fünf-Liter-V8 in die Stadt rauschen zur Demo gegen Feinstaub.

Übrigens: wer behauptet, dass heutige Benziner sauber sind; ob der sich traut, das in einer geschlossenen Garage zu demonstrieren?

Leserbriefe

Die Ablehnung wundert mich nicht

Christoph Traube, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Jamaika-Aus bringt Merkel in Not“ vom 21. November. Ein Argument vermisse ich im Zusammenhang mit den Diskussionen über die gescheiterte Jamaika-Koalition: Wer war denn die Erste, die Koalitionen ausgeschlossen hat? Angela Merkel. Sie erklärte…

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