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„Wir wollen die Festspiele vom Elitegedanken wegkriegen“

04.08.2018, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das umfangreiche Angebot für junge Musiker und interessierte Laien macht den besonderen Reiz der Nürtinger Veranstaltung aus

NÜRTINGEN. Mit dem „Brasilianischen Abend“ enden heute die 13. Nürtinger Gitarrenfestspiele. Eine Woche voller Musik und interessanten Begegnungen mit Gleichgesinnten aus aller Welt liegt dann hinter den zahlreichen Teilnehmern und ehrenamtlichen Helfern vom Nürtinger Gitarrenkreis, der seit 23 Jahren die Festspiele auf die Beine stellt.

„Wir sind sehr zufrieden“, blickt Katrin Klingeberg, die zusammen mit Sebastián Montes die künstlerische Leitung der Festspiele innehat, zurück. „Wir hatten eine tolle Stimmung, es gab sehr viel positives Feedback von Teilnehmern und Künstlern.“ Letztere schätzen nach eigenem Bekunden nicht nur das Ambiente in der Kreuzkirche, sondern auch, dass das Publikum sehr aufmerksam zuhört. „Sehr gefreut hat uns auch, dass diesmal mehr Nürtinger in die Konzerte gekommen sind“, so Klingeberg.

Verändert hat sich die Zusammensetzung der Teilnehmerschaft. „Wir haben dieses Mal weniger aktive Teilnehmer, dafür mehr passive Teilnehmer und Kinder und Jugendliche“, so Klingeberg. Also weniger Studenten und mehr Laien. Diese Entwicklung ist durchaus erwünscht, denn, so Klingeberg, „wir wollen das Festival vom Elitegedanken wegkriegen“. Die Festspiele sollen jedem, der gern Gitarre spielt, etwas bieten. Das gilt auch für die Konzerte. „Jeder, der gerne Musik hört, kann damit was anfangen.“


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