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Kultur

Wenn die Gitarre zu singen beginnt

28.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein wunderschönes Konzert mit Pavel Steidl

NÜRTINGEN. Es war ein wahrer Beifallssturm, der da über Pavel Steidl hinwegbrauste und ihn zu zwei Zugaben bewegte. Schon zum zweiten Mal reihte sich der Tscheche in die Reihe der Glanzlichter ein, die ganz besondere Musiker den Nürtinger Gitarrenfestspielen aufsetzen. Dabei zauberte Steidl wie schon vor zwei Jahren ein Programm nicht ganz alltäglicher Gitarrenliteratur auf die Bühne der prächtig gefüllten Kreuzkirche. Leiser sang er diesmal die Töne mit, dennoch erfreute er seine Fans wieder mit einer gehörigen Prise böhmischen Humors.

Losy, Lobkovic, Cervenka – das sind nicht unbedingt Namen, die für gewöhnlich in den Programmen des um die Welt ziehenden Clans der Spitzengitarristen zu finden sind. Steidl aber hat seine frühen Landsleute ins Herz geschlossen. Adlige waren sie, an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert haben sie komponiert. Musikalische Botschaften sind es, die im rauschenden Wind der Musikgeschichte längst verklungen sind. Steidl spürt ihnen nach, belebt sie mal sanft, dann flott – und bald trotzig.


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