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Kultur

Vernissage bei Ruoff

19.02.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (nt). Am Sonntag, 28. Februar, 11 Uhr, eröffnet Hildegard Ruoff die erste Sonderausstellung im Jahresprogramm der Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung. Mit Eugen Stammbach und Reinhold Nägele widmet sich diese zwei Künstlern, die in Stuttgart lebten und arbeiteten. Der Stuttgarter Galerist Andreas Henn führt in die Arbeiten ein, die bis 17. April in den Räumen der Stiftung gezeigt werden.

Der Maler Eugen Stammbach (1876–1966) nimmt unter den Stuttgarter Künstlern mit seinem charakteristisch getupften, eigenwilligen Malstil eine Sonderrolle ein. Dadurch haben seine Bilder eine ganz besondere Lichtwirkung. Reinhold Nägele (1884–1972), der als Mitbegründer der Stuttgarter Sezession gilt, emigrierte 1939 mit seiner Familie in die USA, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kehrte erst 1963 nach Stuttgart zurück. Er wird mit seinen meist kleinformatigen, oft skurrilen Tempera- und Hinterglasbildern schon früh über die Region hinaus bekannt. Parallel entsteht ein feinsinniges grafisches Werk. Die Doppelausstellung in den Räumen der Stiftung vereint Arbeiten der beiden Künstler, zu denen Hildegard Ruoff zu Lebzeiten regen Kontakt gepflegt hat.

Die Ausstellung ist donnerstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr in der Stiftung Ruoff, Schellingstraße 12, zu sehen (Ostersonntag, 27. März, ist geschlossen). Führungen finden am Donnerstag, 17. März, um 18 Uhr und am Sonntag, 10. April, um 15 Uhr statt.

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