Kultur

Schöllkopf bei Ruoff

23.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (nt). Am Sonntag, 26. April, 11 Uhr, eröffnet Kulturamtsleiterin Susanne Ackermann die neue Sonderausstellung „Günther Schöllkopf (1935-1979) – Zeit- und Literaturgeschichte in der Radierung, Zeichnung und Malerei“ in den Räumen der Ruoff-Stiftung. Rudolf Greiner, Mitherausgeber des Werkverzeichnisses, wird in die Arbeiten einführen. Der Schauspieler Christoph Hofrichter spricht und singt Mörike-Gedichte aus dem „Stuttgarter Hutzelmännlein“ und das Lied „Väterchen Franz“ von Franz Josef Degenhardt.

Der deutsche Zeichner, Grafiker und Maler Günther Schöllkopf bezog seine Bildideen hauptsächlich aus den Bereichen der Weltliteratur, der Musik, der Geschichte und der Politik. An die 1000 Werke hat er geschaffen: Zeichnungen, Lithografien, Radierungen, Aquarelle und Ölbilder, nicht mitgerechnet seine zahlreichen Illustrationen für Bücher und Zeitungen. Hinzu kommen nahezu 70 Tagebücher mit Texten; sie enthalten gedankliche Reflexionen zu seiner Rolle als Mensch und Künstler. Die Sonderausstellung präsentiert einen Querschnitt durch das umfangreiche und vielseitige Werk von Günther Schöllkopf

Bis 14. Juni ist die Ausstellung donnerstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr (außer an Feiertagen) in den Räumen der Stiftung Ruoff, Schellingstraße 12 in Nürtingen, zu sehen. Führungen finden am Donnerstag, 7. Mai, um 18 Uhr und am Sonntag, 17. Mai, um 15 Uhr statt.

Infos unter www.ruoff-stiftung.de

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