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Kultur

Rückschau auf eine verlorene Zeit

29.09.2018, Von Petra Bail — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vernissage mit Arbeiten von Michael Helm im Rathaus Nürtingen

Michael Helm zwischen „Flashlight – Von Reutlingen nach Wollin“ (rechts) und „Daylight – From Benhazi to Medicine Hat“.

NÜRTINGEN. Michael Helm arbeitet vehement gegen das Vergessen. Das macht er mit allen ihm zur Verfügung stehenden künstlerischen Mitteln. Mit Bleistift, Öl, Aquarellfarben, Acryl und der Radiernadel. Porträts von Georg Elser, Friedrich Hölderlin, Opfer des roten und des braunen Terrors sind in der Ausstellung mit dem Titel „Bald bin ich nur noch Erinnerung“ zu sehen, die am Donnerstag im Rahmen der Reihe „Kunst im Rathaus“ im Bürgersaal eröffnet wurde.

58 bemerkenswerte Arbeiten, die durch die monochrom violette Malerei an alte Fotografien erinnern, wirken wie aus der Zeit gefallen. Der Künstler selbst bezeichnet die Schau mit Porträts, die allesamt einen historischen und politischen Hintergrund haben, als „erweitertes Familienalbum“. Analog zum 68er-Spontispruch „Das Private ist politisch“ ergänzt Klaus Ripper von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in seiner Einführung: „Das Politische ist auch privat“.


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