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Kultur

Quadrate in Bewegung

11.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Squares in motion“: Museum Ritter zeigt kinetische Kunst

WALDENBUCH (pm). Kunst, die sich verändert und bewegt, fällt ins Auge und versetzt uns beim Betrachten in Staunen. Die Ausstellung „Squares in Motion“, die vom 14. Oktober bis 28. April 2019 im Museum Ritter zu sehen ist, zeigt, auf welch unterschiedliche Weise kinetische Werke mit unserer Wahrnehmung spielen. Zu sehen sind über 60 Gemälde, Objektkästen und Plastiken aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter von den fünfziger Jahren bis heute – allesamt kennen sie keinen Stillstand.

Eine erste große Blütezeit erlebte die kinetische Kunst um 1960, insbesondere mit der italienischen Arte programmata und mit Gruppen wie ZERO in Düsseldorf oder GRAV in Paris, die die herkömmlichen Kunstgattungen in Frage stellten. Licht, Raum, Zeit, Dynamik und Rhythmus waren die Themen dieser Künstler, Glühbirnen, Neonröhren, Elektromotoren und mechanische Antriebe ihre Mittel. Die Werke jener Jahre stehen beispielhaft für eine Kunst, die die Möglichkeiten der Technik mit einer gegenstandsfreien Ästhetik verbindet. Über die Jahrzehnte hinweg hat das Interesse an der Darstellung und Suggestion von Bewegung nicht nachgelassen, allein die Werkstoffe haben sich mit dem technischen Fortschritt stetig verändert. Unter Einbeziehung neuer Technologien wie LEDs oder computergesteuerter Elektronik ist in den vergangenen Jahren eine Vielzahl kinetischer Werke mit raffinierten Bewegungseffekten entstanden.


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