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Kultur

Nicht nur Vater von Max und Moritz

23.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karlheinz Gabor widmete Wilhelm Busch einen Abend

AICHTAL-GRÖTZINGEN (tab). Fast keiner, der die Streiche von Max und Moritz nicht gelesen hat. Und doch, wer Wilhelm Busch nur als Satiriker auffasst, kennt ihn nicht. Die Person Wilhelm Busch ist vielschichtiger. Das zeigte sich am Freitag in der Stadtbücherei Aichtal. Dort reflektierte der ehemalige Sprecher und Moderator von SDR und SWR, Karlheinz Gabor, das Leben von Wilhelm Busch, gab Einblicke in seine Biografie und las aus seinen Werken.

Geboren wurde Wilhelm Busch am 15. April 1832 in Wiedensahl als erstes von sieben Kindern. Sein Vater war Krämer, und wie Wilhelm Busch in seiner Autobiografie feststellte, mäßig und gewissenhaft, stets besorgt, nie zärtlich – und er rauchte Pfeifen. Jeden Abend spazierte er allein durchs Dorf, zur Nachtigallenzeit in den Wald. Seine Mutter, still und fromm, schaffte fleißig in Haus und Garten und pflegte am Abend zu lesen. Beide lebten so einträchtig und so häuslich, dass einst über 20 Jahre vergingen, ohne dass sie zusammen ausführen, bemerkte Wilhelm Busch über seine Eltern.


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