Kultur

Neues von Kemmner

20.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ausstellung mit bislang unbekannten Bildern des Malers

UNTERENSINGEN  (pm). Gewöhnlich gibt es nur selten Überraschungen, was verstorbene Künstler angeht. Im Hinblick auf Gustav Kemmner (geboren 1875 in Unterensingen, gestorben 1941 in Stuttgart-Mühlhausen) ist das eingetreten: Dem Gustav-Kemmner-Zimmer, einer ehrenamtlich betriebenen Einrichtung der Gemeinde, ist es gelungen, einen äußerst bemerkenswerten Nachlass des Künstlers zu erwerben.

Die fast ausschließlich kleinformatigen Bilder zeigen mitunter einen „ganz neuen“ Gustav Kemmner: Wuchtige dunkle Gestalten, Baumriesen, sprengen die Bildgrenzen, bizarre Nächte ergießen sich über Landschaften, dumpfe Moorlandschaften des Dachauer Mooses brüten im Sonnenlicht und ein wundervolles Bild von Unterensingen verrät, dass die Streuobstwiesen ehedem bis unter die Michaelskirche reichten.

Bis zu seinem Lebensende bewahrte der 1941 mitten im Zweiten Weltkrieg verstorbene Künstler Bilder auf, die er fast noch als Kind gemalt hatte. Er kam erst spät auf die Kunstakademie, doch zeigen schon diese frühen Ansichten in Ansätzen, was sein Lebensprogramm werden sollte: die Seele der heimischen Landschaft festzuhalten, die vielen Zerstörungen vorausahnend, die die neue Zeit bringen sollten.

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