Kultur

Leid und Erlösung

23.03.2015, Von Helmuth Kern — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stimmige Aufführung des Nürtinger Konzertensembles in der katholischen Kirche St. Johannes

Das NKE in St. Johannes Foto: Erika Kern

NÜRTINGEN. Das selten aufgeführte Stabat Mater von Francis Poulenc und Gabriel Faurés Requiem – zwei Werke, die das Thema Leid und Erlösung exemplarisch zum Ausdruck bringen – standen am letzten Samstag in der katholischen Kirche St. Johannes auf dem Programm. Ausführend war das Nürtinger Konzertensemble, die Leitung hatte Hans-Peter Bader.

1950 hatte Poulenc aus tiefer Betroffenheit über den plötzlichen Tod seines Freundes Christian Bérard das „Fürsprachegebet“ komponiert. Fauré hatte sein Requiem op. 48 von 1887 ebenfalls in einer Zeit geschrieben, die für ihn vom Sterben und Tod seiner Eltern geprägt war. Beiden Werken liegen so Abschiedserfahrungen zugrunde. Um Poulencs Stabat Mater, dessen andere Tonsprache, Tonalität und erweiterte Tonharmonie mit vier- und fünfstimmigen Klängen, wie im Jazz gebräuchlich, zu erschließen, führte Bader kenntnisreich anhand von Ausschnitten in Intention, Gestalt und Wirkung ein.

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