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Kultur

Kunst hält vorhandene Brücken begehbar

07.05.2016, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Partnerschaft mit Zerbst ermöglicht eine Schau russischer Künstler im Bürgersaal des Rathauses

Charakterkopf aus Tonmasse: OB Heirich (links) wurde von Künstler Borodin porträtiert. heb

NÜRTINGEN. Mit einer „halb öffentlichen“ Vernissage und einer gelungenen Überraschung wurde am Mittwoch im Bürgersaal des Rathauses eine besondere Kunstausstellung eröffnet. Über das Kulturamt der Nürtinger Partnerstadt Zerbst in Sachsen-Anhalte arrangierte die Galeristin Tatyana Nindel zusammen mit dem Europabeauftragten der Stadt Nürtingen, Dr. Andreas Wallkamm, eine Schau von Arbeiten der Malerin Jelena Orlowa-Afinogenowa und des Bildhauers Yaroslaw Borodin.

Eingangs zeigte sich Nürtingens Oberbürgermeister Otmar Heirich begeistert von der Idee eines über die Städtepartnerschaft möglich gewordenen Kunstaustausches mit Russland. Besonders in kritischen Zeiten sei es der Kunst möglich, Brücken zu schlagen, oder vorhandene begehbar zu halten. Auch die Leiterin des Zerbster Kulturamts, Antje Rohm, machte deutlich, dass den Verantwortlichen der anhaltinischen Partnerstadt ebendiese Funktion der Kunst besonders wichtig ist.


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