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Kultur

Kritischer Blick auf Cello-Suiten

08.05.2013, Von Eckhard Finckh — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei einer Soiree in der Stiftung Domnick ging der Cellist Michael Bach neue Wege

Michael Bach demonstrierte auf dem Cello mehrstimmiges Spiel mit einem Rundbogen. ef

NÜRTINGEN. Das Violoncello nimmt in der Stiftung Domnick auf der Oberensinger Höhe schon immer eine besondere Stellung ein. Erinnert sei an Celloabende mit prominenten Cellisten oder den Cellopreis im Bereich neue Musik, in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Hochschule für Musik. Diesmal hatte Kurator Dr. Werner Esser im kleinen Kreis zu einer Soiree mit Michael Bach eingeladen, die sich am vergangenen Samstag zu einem interessanten musikwissenschaftlichen Seminar mit Theorie und Praxis entwickelte. Dass zu den berühmten Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach trotz mehrerer „Urtext“- Ausgaben und einer unübersehbaren Zahl von CD-Einspielungen noch nicht das letzte Wort gesprochen ist, das machte der Cellist, Komponist und Forscher Michael Bach (geboren 1958) auf eindrucksvolle Weise deutlich. Sein revolutionäres Vorgehen betrifft zwei Bereiche des Cellospiels.


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